Die Fotoreise Venedig war als ganz besonders Highlight gedacht – nämlich zu meinem 10 jährigen Firmenjubiläum. Seit 10 Jahren biete ich nun Fotoworkshops und Fotoreisen an. Was ursprünglich dazu gedacht war, sich die Gebühren für den Premium-Account in der Fotocommunity zu sparen, hat sich nun zu einem Herzensprojekt entwickelt. Mit einer kleinen, feinen Truppe von sechs Teilnehmern war die Fotoreise im Nu ausverkauft. Was als einmaliges Event geplant war, hat vor Ort so viel Begeisterung ausgelöst, dass ich überlege diese Fotoreise noch einal zu wiederholen. Ob Sie in Serie geht, weiß ich noch nicht, aber noch seine (zweite= Chance auf diese Traumkulisse sucht, bekommt sie,
In diesem Bericht nehme ich Dich mit durch die geheimnisvollen Gassen, zu den spektakulären Lichtstimmungen an den bekanntesten Spots der Welt und ich verrate Dir meine „Dolche Vita Highlights“.
Goldener September vs. November Grau: Der Zauber des Frühaufstehens
Schon bei meiner eigenen Vorbereitungsreise nach Venedig im November 2025 war mit klar, wieviel Potenzial in dieser Stadt steckt. Doch das Licht im September spielt noch einmal in einger ganz anderen Liga. Es ist um ein vielfaches wärmer, weicher und klarar als das oft trübe, kühle Licht im Spätherbst.
Kleine Anmerkung: Den Nebel hat zwar auch eine besondere Stimmung, aber diesen hatte ich imNovember 2025 vergebens gesucht.
Um die Lichtstimmung perfekt auszunutzen, war unser Erfolgsrezept ein konsequent antizyklischer Tagesablauf:
Bis auf wenige Tage haben wir uns morgens um 5:00 Uhr in der der Hotel-Lobby getroffen. Zu dieser Zeit liegt die Stadt noch in vollkommender Stille. Wenn man mit dem Stativ im Gepäck durch die kühlen, leeren Gassen zieht, gehört Venedig ganz den Fotografen.
Wir waren punktgenau vor Ort, um die blaue Stunde und das erste sanfte Morgenlicht einzufangen. Gegen 6:25 Uhr beginnt der Himmel im tiefen Blau zu leuchten, ehe die Himmelsröte kurz vor Sonnenaufgang die historischen Fassen in sanftes Pastell taucht. Zum Wachwerden und als erste Stärkung hal uns ein Cappuchino und ein Cornetto im Stehen an der Bar.
Gegegen 8:30 Uhr bis 9:00 Uhr war die Lichtstimmung auch schon beendet. Danach ging es zum Hotel zum gemeinsamen Frühstück.
Der klare Vorteil unseres Tagesrythmus:
Nach dem Frühstücklegten wir eine zwei- bis dreistündige Pause ein, um Schlaf nachzuholen oder erste Bilder auf dem Laptop zu sichten. Als wir am Mittag wieder aufbrachen, profitierten wir enorm von diesem Plan. Während sich an den Vaporetto-Stationen am Vormittag lange Schlangen bildeten, stiegen wir mittags völlig entspannt und ohne Wartezeiten in die Wasserbusse.
Fotografische Highlights: San Marco, Rialto & das Farbenfeuerwerk von Burano
Venedig bietet an jeder Ecke ein Motiv, aber bestimmte Orte erfordern zu unterschiedlichen Tageszeiten ganz spezielle Herangehensweisen:

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San Marco aus verschiedenen Blickwinkeln
Der Markusplatz zur blauen Stunde ist der Klassiker schlechthin. Zur Morgendämmerung nutzen wir die mit Tau überzogenen Gondeln an der Riva degli Schiavoni als ausdrucksstarkes Motiv, während die Straßenlaternen im warmen Morgenlicht leuchteten. Wir wechselten auch noch einmal die Perspektive und setzen mit dem Vaporetto zur Insel San Giorgio Maggiore über. Von dort bietet sich ein atemberaubender Panoramablick auf die ganze Skyline von San Marco im goldenen Morgenlicht
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Verschieden Spots um die Rialtobrücke
Um die Rialtobrücke ungestört und Menschenleer einzufangen, gibt es nur ein Zeitfenster: die frühe Morgendämmerung. Wir nutzten unterschiedliche Perspektiven und Langzeitsbelichtungs-Spots entlang des Canale Grande, um die Brücke, die sich spiegelnden historischen Palazzi im Wasseroptimal in Szene zu setzen. Auf meinem Instagram-Account findest Du dazu unterschiedliche Beispiele.
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Das Farbenfeuerwerk auf Burano
Ein absoluter Kontrast zur historischen Altstadt war unser Ausflug auf die Fischerinsel Burano. Bei starkem, klaren Tageslicht entfalten die knall bunt gestrichenen Hausfassaden eine unglaubliche Strahlkraft. Hier lag der fotografische Fokus auf satten Farbkontrasten, Geometrie, Reflexionen im Wasser und authentische Details wie bunter Wäsche auf den Leinen
Mindestens 14.000 Schritte am Tag: Venedig zu Fuß entdecken
So praktisch die Vaporettos für längere Strecken auch sind, die echten Perlen Venedigs entdeckt man erst, wenn man sich in den Labyrinthen der Sestieri verliert.
Wir haben viele Viertel wie Cannaregio, Dorsoduro oder Castello bewusst zu Fuß durchstreift. Im Schnitt sind wir mindestens 14.000 Schritte pro Tag gelaufen. Durch kleine Wohnviertel, über versteckte Brücken und durch schmaleHäuserschluchten entstehen authentische Street-Fotografieren abseits der Touristenströme.
Sestiere Canneaerio: Mein absoluter Tipp für authentische Gondel-Motive
Wer an Venedig denkt, hat sofort Gondeln vor Augen. Doch wer versucht, die schwarzen Boote am belebten Canale Grande zu fotografieren, hat meistens mit hektischem Bootsverkehr, störenden Platikschildern und Wellenschlag zu kämpfen.
In Cannaregio – dem nördlichsten Stadtviertel Venedigs – sieht die Welt völlig ander aus. Hier ist es spürbar ruhiger und entspannter als im überlaufenden Stadtzentrum. Das Viertel ist mein persönlicher Tipp, um idyllische und zeitlose Fotos von venezianischen Gondeln anzufertigen. Entlang der schmalen, stillen Kanäle hat man die Gelegenheit, das Spiel aus Licht und Schatten an den Wänden der jahrhundertalten Palazzi einzufangen. Wenn das Sonnenlicht bricht und filigrane Lichtreflexionen auf die Wasseroberfläche zaubert, entstehen besondere Aufnahmen mit dem venzianischem Flair. Diese Fotos strahlen eine tiefe Ruhe aus, die am Canale grande unmöglich einzufangen sind.
Spannendes Licht- und Schattenspiele in den Häuserschluchten von Cannaregio
Besonders faszinierend ider der ruhige Norden von Cannaregio. Wenn man tiefer in die engen Häuserschluchten eintaucht, begeget man kaum noch Menschen. Hier schein die Zeit stellenweise stillzustehen. Für Street-Fotografen öffnet sich hier ein wahrer Spielplatz. Durch die hohen Fassaden fällt das Sonnenlicht nur punktuell in die Gassen. Das erzeugt extrem harte, spannende Kontraste zwischen tiefen Schatten und hell erleuchteten Wänden. Wer hier an einer historischen Brücke – wie der berühmten Ponte die Chiodo ohne Geländer – wartet, bis ein Einzelgänger oder ein lokaler Handwerker durch den Lichtkegel läuft, wird mit erstklassigen, grafischen Street-Motiven belohnt.

Meine persönlichen Dolche Vita Highlights
Eine Fotoreise nach Italien lebt nicht nur von der Blende und Verschlusszeit – das Lebensgefühl und der Genuss in der Gruppe gehört genauso dazu!

Besuch im Aman Venice: Mein persönlicher Gewinner
Ein absoluter Höhepunkt unserer Reise war der Besuch der Bar im legendären sieben Sterne Hotel Aman Venice (Palazzo Papadopoli). Wer diesen historischen Palazzo betritt, taucht augenblicklich in eine Welt aus prunkvollen Fresken, edlen Spiegelsälen und erhabener Ruhe ein.
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- Cocktail-Erlebnis & Kulinarik: Ein Cocktail kostet hier ca. 30 €. Zu unseren erstklassigen Drinks wurden uns kostenlos fantastische, herzhafte Kleinigkeiten gereicht. Die Atmosphäre in diesem alten Adelspalast direkt am Canale Grande un unvergleichlich.
- Wichtiger Buchungstipp: Hier muss unbedingt im Voraus reserviert werden! Es werden pro Person 50 € Pfand von der Kreditkarte hinterlegt. Wenn man bis zu 72 Stunden vorher absagt, bekommt man das Geld zurück.
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Auch hier konnten wir in Ruhe fotografieren, um ein paar persönliche Erinnerung von diesem tollen Hotel festzuhalten. Damit wir andere Gäte nicht gestört haben, haben wir hier abwechselnd fotografiert.
Rooftop Bar im Hilton (Giudecca)
Zum Vergleich besuchten wir auch die Rooftop Bar des Hilton Molino Stucky auf Giudecca. Der Blick am Abend über das beleuchtete Venedig ist traumhaft. Die Cocktails liegen hier bei ca 20 €, Bier bei 14 €. Allerdings hat die Bar zum Sonnenuntergang mit Funky und Elektro-Beats Party Charakter. Das ist nich tschlechter, das sind nur zwie verschiedene Szenarien.
Wer es stilvoll, entspannt und prunkvoll man, ist im Aman Hotel meiner Meinung nach besser aufgehoben. Es lecker Sundowner zu Elktrobeats ist aber auch nicht zu verachten.
Natürlich konnten wir es uns auch hier nicht verkneifen zu fotografieren. Da wir das Glück hatten eine fast leere Rooftop-Bar vorzufinden, konnten wir sogar für ein paar Minuten ein Stativ aufbauen. Da wir jedoch keine Diskussion mit den Mitarbeitern haben wollten, haben wir nur ein Stativ genutzt und uns beim fotografieren abgewechselt.
Abendessen & Cappuchino Rosso an der Station Zatterre
Zu meinen liebsten Momenten auf dieser Fotoreise gehörten auch die Abendessen direkt an der Promenade der Vaporetto-Station Zattere im Viertel Dorsudoro.
Hier sitzt man in den Restaurants unmittelbar am Wasser, blickt in den Giudecca-Kanal und genießt bei den spektakulären Sonnenuntergängen hervorragendes Essen. Dazu ein kühler Cappuchino Rosso (wie der Aperol Spritz von den Italiener auch scherzhaft genannt wird). Schöner kann man den Tag nicht ausklingen lassen.
Sei bei der Wiederholung der Fotoreise Venedig dabei
Auch wenn diese Reise nicht dauerhaft in Serie geht. Wegen der riesigen Anfrage und diesem tollen Erlebnis, werde ich diese Reise wahrscheinlich auch im nächsten Jahr noch einmal anbieten.
Da die Gruppe bei einer Neuauflage auf max. 6 Personen limitiert bleibt, um eine intensive und persönliche Betreuung zu garantieren, werden die Plätze wieder sehr begehrt sein.
Mein Tipp für Dich:
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Ich freue mich darauf, vielleicht schon ganz bald gemeinsam mit Dir im kühlen Morgenlicht an der Rialtobrücke zu stehen und den Auslöser zu drücken.








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